Frauenarbeit des Verbandes

Frauen in der Feuerwehr ist für die meisten in unserem Verband eine Selbstverständlichkeit. So sind in vielen Wehren die Frauen aktiv in die Arbeit eingebunden. Sie übernehmen Aufgaben vom abwehrenden Brandschutz, über Brandschutzerziehung, Jugendarbeit bis hin zu der Organisation von Veranstaltungen innerhalb der Wehr.

Speziell in unserem ländlich strukturierten Landkreis bedeutet eine schlagkräftige Frauengruppen eine Reserve während der Tageszeit, um die Einsatzbereitschaft der Wehr zu gewährleisten

Voraussetzung für die Arbeit der Kameradinnen ist wie bei den Kameraden eine fundierten Ausbildung und die entsprechende gesundheitliche Eignung. Viele Mädchen und Frauen haben darum ihre Ausbildung vervollständigt bzw. ergänzt

Über eine Akzeptanz von Frauen in der Wehr brauchen wir eigentlich nicht zu diskutieren. Beispiel dafür ist u. a., dass mittlerweile zwei Kameradinnen zur Wehrleiterin berufen wurde.

Und dass sie die Atemschutzstrecke bewältigen können, haben einige Kameradinnen bewiesen und zählen jetzt in ihrer Wehr zu den Atemschutzträgern, die beim Erstangriff eingesetzt werden können.

Sollte es dennoch einmal Probleme geben, wo es heißt: Mädchen und Frauen nehmen wir nicht in die Wehr auf, wird dies innerhalb der Wehr in Zusammenarbeit mit dem Träger des Brandschutzes geklärt.

Aber nicht nur der abwehrende Brandschutz ist ein Betätigungsfeld für unsere Kameradinnen. Sehr häufig sind sie in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und damit in die Ausbildung des Nachwuchses eingebunden. Das die Jugendarbeit mit zu den wesentlichsten Aufgaben einer Wehr gehört, ist inzwischen jedem klar. Neue Mitglieder für eine Wehr gewinnt man heute leider meist nicht mehr, sondern man muss sie sich selbst ausbilden und für die Arbeit in der Feuerwehr begeistern.

Neben ihren alltäglichen Aufgaben sind viele Kameradinnen besonders aktiv im Wettkampfsport. Die alljährlichen Bereichsausscheide und der Verbandswettkampf machen deutlich, mit welchem Engagement die Kameradinnen an diese Aufgabe herangehen. Auch auf Landesverbandsebene konnten sich die Mannschaften aus unserem Verband in den Pokalläufen immer unter den ersten zehn Mannschaften platzieren.

Quelle: Karin Wunderlich